15.11.2015 Gemeindeversammlung zur Presbyteriumswahl in Drensteinfurt

Gemeindeversammlung zur Presbyteriumswahl am 15.11.2015, 12 Uhr in Drensteinfurt, Gemeindehaus, Bahnhofstraße 12, im Anschluss an den Gottesdienst.

Alle 4 Jahre finden in der Evangelischen Kirche von Westfalen turnusmäßig die Wahlen der Presbyterinnen und Presbyter statt, das nächste Mal im Februar 2016. Das Wahlvorschlagsverfahren dazu beginnt mit einer Gemeindeversammlung, zu der das Presbyterium die wahlberechtigten Gemeindeglieder herzlich einlädt. In dieser Versammlung wird das Leitungsgremium über die Bedeutung des Amtes einer Presbyterin oder eines Presbyters sowie über das Wahlverfahren informieren.

Gemeindeversammlung

Screenshot (4)Die evangelische Kirchengemeinde lädt ihre Mitglieder ein zur Gemeindeversammlung am 16.06.2015 um 19:00 Uhr im Gemeindesaal an der Martinskirche, Drensteinfurt, Bahnhofstraße 12. Superintendentin Meike Friedrich und das Presbyterium der Gemeinde werden an diesem Abend erläutern, wie die pfarramtliche und seelsorgerische Versorgung angesichts der finanziellen Situation der Gemeinde in den nächsten Monaten und in naher Zukunft gestaltet werden kann.

Sichtbares Zeichen für den Frieden

Mit einer stillen Lichterkette wollen die beiden christlichen Kirchen am kommenden Montag, 19. Januar 2015, ein sichtbares Zeichen gegen jede Form von Gewalt setzen. Alle sind eingeladen, sich um 19:00 Uhr mit einem Licht in die Kette einzureihen.

Die Menschenkette soll von der Ev. Martinskirche bis zur St.-Regina-Kirche reichen. Organisiert wird die „etwas andere Demonstration“ in Zusammenarbeit der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde.

„Wir sprechen uns gegen jede Form von Gewalt aus“, heißt in einer Ankündigung. Die Terror-Anschläge in Frankreich und auch die Demonstrationen hierzulande sorgten in diesen Tagen für Verunsicherungen und Ängsten bei vielen Menschen. Mit der Friedenswache wollen sich die Organisatoren für den Zusammenhalt aller Religionen aussprechen und keine neuen Fronten aufbauen.

Es könne nicht sein, dass im Namen einer Religion und eines Gottes getötet wird, macht Pfarrerin Annette Heger deutlich. Sowohl Christentum, Judentum und der Islam schätzten den Wert des Lebens und sehen es als ein Geschenk Gottes an. Der Name Gottes werde ad absurdum geführt, wenn in seinem Namen getötet wird.

Daher sollten nun am kommenden Montag im Rahmen der Friedenskette viele Menschen ein sichtbares Zeichen setzen. Pfarrerin Heger bittet darum, dass möglichst viele Teilnehmer eine Kerze mitbringen und so „ein wenig Licht in die momentane Dunkelheit der Herzen bringen“. Die Organisatoren hoffen, dass möglichst viele Bürger zu der etwas anderen Demo kommen.

Im Rahmen der Bürgerversammlung sind etliche Fragen entstanden. Wir möchten Fakten und Antworten gern noch einmal für Sie zusammenstellen.

Presseerklärung zur Bürgerversammlung in Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes der Grundstücke am Göttendorfer Weg und der Amselstraße der ev. Kirchengemeinde von Drensteinfurt und Rinkerode

 

Einige Sätze zur Ausgangslage:

Entwidmungen von Kirchen, das Aufgeben von sakralen Räumen sind die Folge der allgemein kirchlichen Entwicklung:

Langfristig, bis zum Jahre 2030, werden die Kirchensteuereinnahmen sich halbieren. Mittelfristig ist bereits die aktuelle Pro-Kopf-Geldzuweisung an die Ortsgemeinden so bemessen, dass pro 3000-3300 Gemeindeglieder 1 Pfarrerin/Pfarrer, 1 Kirche, 1 Gemeindehaus finanziert werden können. Z. Zt. müssen in Drensteinfurt/Rinkerode mit 2300 Gemeindeglieder eine 80-%-Pfarrstelle, 2 Kirchen und 2 Gemeindehäuser finanziert werden.

So sich keine „Drittmittel“ auftreiben lassen oder sich – wie z. B. In Ahlen/Vorhelm – eine Initiative findet, die bereit ist, den Unterhalt einer Kirche komplett selbst zu finanzieren, müssen und werden in der ganzen Landeskirche „überzählige“ Pfarrstellen abgebaut und „überzählige“ Kirchen geschlossen werden.

Aufgrund der obigen Zahlen ist folglich auch die Existenz der 2. Kirche, der Martinskirche in Drensteinfurt, gefährdet, da wir nicht über mindestens 3000 Gemeindeglieder verfügen, um kostendeckend allein aus den Zuweisungen aus dem Kirchensteuer-Topf den Unterhalt zu bestreiten. Weitere Einnahmen werden benötigt, um zumindest mittelfristig 1 Kirche zu erhalten. Deswegen sind unbedingt Einnahmen aus den der Kirchengemeinde gehörenden Gebäuden und Flächen zu erzielen.

Langfristig ist völlig offen, welche zusätzlichen Geldquellen benötigt werden oder ob der von Landeskirche prognostizierte „Rückzug der Kirche aus der Fläche“ auch Drensteinfurt trifft.

Aufgrund der vielen Fragen möchten wir hier noch einmal klare Antworten geben:

 

1. Es ist beschlossen, die Friedenskirche zu entwidmen, also als sakralen Raum aufzugeben, dazu der besondere Gottesdienst am 21.Sep. 2014.

 

2. Der nun angestoßene Prozess zur Änderung des B-Planes soll anschließend eine „normale“ Wohnbebauung des Geländes ermöglichen. Rinkerode wird nicht in dem Maße wachsen, dass dort jemals die vor 40 Jahren angedachten Einrichtungen für Jugend, Kinder und Gemeinde entstehen werden.

 

3. Das komplette Gelände wird danach an einen Investor, einem namhaften Bauunternehmer, vererbpachtet. Anschließend wird dieser Bauunternehmer das Gelände für die Bebauung herrichten, gerechnet wird mit einer Investitionssumme von ca. 100.000€ allein für diese Arbeiten. Dazu kommen die Planungs- und später die Baukosten. Die ev. Kirchengemeinde ist weder personell noch wirtschaftlich in der Lage, dies oder Teile davon ohne fremde Hilfe zu schaffen. Aus dem selben Grund vergeben Eigentümer übrigens die Vermittlung einer Immobilie in die Hände eines Maklers.

 

Die Erbbaurechte werden anschließend zu den gleichen Konditionen geteilt, so dass jeder einzelne Interessent im Ergebnis nach der Bauphase einen eigenen Erbbauvertrag mit der Ev. Kirchengemeinde eingeht.

 

4. In dieser oben genannten Summe enthalten ist der Abriss der Kirche und des Gemeindehauses. Alle Versuche einer Vermarktung oder diakonischen Nutzung dieser Gebäude waren nach mehrjährigen intensiven Bemühungen leider nicht erfolgreich.

Sollten sich nun Mitbürger finden, die den Glockenturm der Friedenskirche dauerhaft erhalten wollen, muss eine Fläche von etwa 100-150m² dafür parzelliert und vererbpachtet werden. Die Kaufsumme des Glockenturmes muss dann ausgehandelt und von der Landeskirche genehmigt werden.

 

5. Es haben sich in den letzten Wochen bereits mehrere Rinkeroder Familien auch aus der direkten Nachbarschaft gemeldet, die dort sehr gern bauen würden und wohnen wollen!

Und auch: Langfristig braucht es Menschen, die – über bezahlbare Pfarrstellen oder Gebäude hinaus – Gemeindeleben, Gemeinschaft erfahrbar machen durch eine Kultur des Sich-Kümmern, Für-einander-Daseins oder des Zusammen-Feierns, auch im ökumenischen Miteinander. Jede und jeder ist eingeladen nach seinen Fähigkeiten und Wünschen sich einzubringen in die Gemeindearbeit und dem Trend des Rückzugs entgegen zu wirken.

Gottesdienste im September 2014

07.09.14 – 12. Sonntag nach Trinitatis
09:30 Uhr (F) Gottesdienst mit Abendmahl (Pfarrerin Heger)
11:00 Uhr (M) Gottesdienst und Kinderkirche (Pfarrerin Heger)

14.09.14 – 13. Sonntag nach Trinitatis
11:00 Uhr (M) Evangelische Messe (Pfarrer Schäfer und Prädikant Dr. Hirsch)

17.09.14
16:00 Uhr (Seniorenstift) Abendmahlsgottesdienst (Prädikant Dr. Hirsch)

EvFriedensk1221.09.14 – 14. Sonntag nach Trinitatis
11:00 Uhr (F) Gottesdienst zur Entwidmung der Friedenskirche
mit Posaunenchor Superintendentin Meike Friedrich

28.09.14 – 15. Sonntag nach Trinitatis
11:00 Uhr (M) Vorstellungsgottesdienst mit den neuen KA-3 Kindern (Pfarrerin Heger)

Einladung zur Gemeindeversammlung 23.01.2014

Wir laden ein zu einer weiteren Gemeindeversammlung nach den vorangegangenen aus dem letzten Jahr,
in denen wir die Gemeinde über die angespannte finanzielle Situation unterrichteten. Sie wird stattfinden am 23.01.2014 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Martinskirche.
Aus der Gemeindeversammlung wurden wir gebeten, die Haushaltsituation der Kirchengemeinde mit ihren Einnahmen und Ausgaben transparent zu machen. Dies wird nun erneut geschehen, dafür wird Frau Jutta Runden, Leiterin der Finanzabteilung des Kreiskirchenamts und stellvertretende Verwaltungsleiterin, Rede und Antwort stehen.
Außerdem wurde das Presbyterium gebeten, neu die Gespräche mit der Stadt und möglichen Investoren aufzunehmen, um das Land, auf dem die Friedenskirche in Rinkerode steht, entsprechend zu bebauen und Erträge zu erzielen, die die evangelische Kirchengemeinde in den kommenden Jahren absichern können.
Auch darüber möchten wir informieren.

Mitteilung aus dem Presbyterium: Einladung zur Gemeindeversammlung


Die evangelische Kirchengemeinde lädt am Sonntag, dem 16.06.2013, im Anschluss an den Gottesdienst zur Gemeindeversammlung  ins Gemeindehaus an der Martinskirche ein. Der Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr.
Anfang des Jahres informierte das Presbyterium die Gemeinde in einer Gemeindeversammlung über die prekäre Finanzsituation. Die Gemeindeversammlung berief daraufhin eine Arbeitsgruppe, um neue Ideen zu sichten.
 Die Arbeitsgruppe wird nun am kommenden Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst ihre Überlegungen mitteilen und hofft auf  rege Beteiligung aus der Gemeinde, um miteinander weitere Lösungen zu entwickeln, die den Erhalt der evangelischen Kirchengemeinde und ihrer Aufgaben in Drensteinfurt und in Rinkerode für die kommenden Jahre sichern.

Gottesdienste im Januar 2013

06.01.13, Epiphanias 
9:30 Uhr (F) Gottesdienst mit Abendmahl 
11:00 Uhr (M) Gottesdienst

13.01.13, 1. So. nach Epiphanias
11:00 Uhr (M) Gottesdienst

16.01.13
16:00 Uhr (S) Abendmahlsgottesdienst 

20.01.13, Letzter So. nach Epiphanias 
9:30 Uhr (M) Gottesdienst
11:00 Uhr (F) Gottesdienst und Kinderkirche

anschließend GEMEINDEVERSAMMLUNG

27.01.13, Septuagesimae
11:00 Uhr (M) Gottesdienst

Einführung der neuen Presbyterinnen und Presbyter

In der voll besetzten Martinskirche wurde am 26.02.2012 in Drensteinfurt das neue Presbyterium eingeführt. Im feierlichen Gottesdienst wurden die ausscheidenden Presbyterinnen Heike Scheel und Heike Diel verabschiedet. Als Mitglieder des neuen Leitungsgremiums sind nun eingeführt:  Monika Berens, Karl-Heinz Diel, Dieter Fetting, Heike Hartmann, Friederike Lichtwark, Martin Müller, Jörg Pünt und Renate Rogall-Reckers, die leider erkrankt war.

Pastorin Annette Heger gehört der Gemeindeleitung qua Amt an.

Am 7. März konstituiert sich das neue Leitungsgremium und wählt die Presbyterinnen und Presbyter in die zu vergebenden Ämter, wie z.B. Kirchmeister für Bauten oder Finanzen, Presbyter für Diakonie oder Jugend oder Kirchenmusik, Vorsitz oder Synodalvertretung im Kirchenkreis.
Im Gemeindebrief im April werden dann die neuen Presbyterinnen und Presbyter mit Ihren Ämtern vorgestellt.